Mein Name sei Sonst
  
der !andere Fall 
Sonst droht Dir nix
     Buchbastler aus Göttingen, Ich bin das deiktische Zentrum der Welt, wer denn sonst in meiner Welt!
Nur wenn alles falsch ist, ist Sonst wahr / die absolute Supertautologie dies ist
Paradox ist ein starkes Herrschaftsprinzip, auf Sonst: Paradox ist e stark Herrschaftsprinzip  äquivalent Ordnungsprinzip


Das Wort ist tot!


Am Anfang war d (das) Wort und es war heilig, weil von der da, oder war es doch von dem da. Und wenn Du linguistisch nach dem Licht des Wissens (hahaha) suchst, dann siehst Du, dass Deutsch gar nicht so toll ist. Da sind doch ziemlich viel(e) dunkle Ecken. Hat nun Linguistik Gott umgebracht … auf jed(en) Fall hat Germanistik als Wissenschaft, ww (für vorletzte Konstituente vor vorangehend Komma; Deutsch: die) Tode schafft, kein(e) Dichtkunst geschafft. Sogenannt(e) groß(e) Dichter nex doch (gibt es doch gar nicht mehr); es ist nur noch Popliteratur oder Chicklit oder so oder sind nur noch Konsumweisheiten der symbolischen Lebenswelt mit genderlos(en) Identitätsfindungstipps und eben auch Konsumweisheiten für d (die) Literatur. Sie, jetzt nicht die dritte, singulare und feminine Person, haben, also – am Hilfsverb erkannt –  die dritte Masse der Germanist*innen also, nun also !so etwas beforscht oder dort einen reingeforscht:


Germanistische Forschung

    Forschungsthemen:

  • Internetbasierte Kommunikation (IBK) 

  • Medienkommunikation

  • Multimodalität

  • Internetbasierte Varietäten

  Schwerpunkte:

  • Multimodalität in den modernen Medien: Text-Bild-Ton-Settings in der IBK

  • Allgemeine Multimodalitätstheorie: Was ist ein "Modus"? Was ist Multimodalität?

  • Diskussion von Kommunikations- bzw. Interaktionsmodi als semiotische Einheiten

  • Transkription multimodaler Gefüge

  • Unterhaltungssoftware als linguistischer Forschungsgegenstand: Das MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing-Game) als multimodale Kommunikationsplattform

  • Varietäten internetbasierter Kommunikation am Beispiel des MMORPG ("Spielersprache") 

Na toll und wie toll, dass Ich der Sonst bin. Also sagt Sonst: egal! Winnetou will weg.


Sonst 1. Juni 2019   sonstsonst@gmx.de 

  

 

Gedanken zum 'Sie'

Sieh: Es ist verdackelt! Im Deutschen ist das eine Phonem, das mit den Buchstaben 's', 'i' und 'e' geschrieben wird, gleich mit drei Bedeutungen verknüpft. Diese Bedeutungen werden linguistisch auch als Morpheme bezeichnet. Deren sind: Dritte Person Plural, Dritte Person Feminin Singular und die Zweite Person Singular in der Höflichkeitsform. Ich weiß nicht, ob es in anderen Sprachen auch so beknackt daherkommt.

Sie, die drei kleinen Morphemelein, sind also alle drei als 'sie' realisiert und so etwas nennt man dann Portmanteau-Morphem. Ein Klang und ein Gesang. So geht es dann in einem Gang. Eng hocken sie in im Hirne beienander und schimmern einander und ähneln einander, dass Du sie nicht scheiden kannst.

Sie kommen, Sie sind gefeuert, sie spielt mit Puppen. Die Männer, der Angestellte, das Mädchen. Es wird uns gelehrt, dass es so richtig ist. Richtig verwechseln wir meistens mit wahr – alles klar! Wai (wie auch immer), wie kann ein Phonem gleich drei Morpheme tragen? Ja es ist wohl wahr, wir verankern die Worte als Klang, als Phonem in unserem Hirn oder auch mentalem Speicher. Dort ist es, hockt es mit seinen Bedeutungen, die wir auch dort eng beeinander-liegend gelagert halten – bis auf Abruf. Noam Chomsky und Arno Schmidt behaupten etwas Ähnliches, wenn sie von der Bedeutung und Funktionsweise der Phoneme reden. Die Namen seien nur genannt, damit es schlau klingt. Du musst googeln, wenn Du nicht weißt, wer die sind.    'Die' und 'sie' und 'der' und 'er'. Die klingen beidesamt jeweils ähnlich, nur sind die Paare in der Bedeutung gegensätzlich. Das wird jetzt kein dialektisches Verbrechen (Botho Strauß) oder so, damit es in einem Ismus endet. Nein, den Gegensatz, den Ich meine, ist der zwischen der Einzelne und die Masse und jetzt deutsch-korrekt nochmal: zwischen dem Einzelnen und der Masse (Die und der und der und die oder wie?) Dazu gibt es allerdings auch schon einen Ismus und der heißt Individualismus. Der Individualismus ist nicht nur dem Genus nach männlich. Der Individualist ist ein Mann mit Porsche und eigener Meinung. Die Masse fährt Volkswagen und wird manipuliert (Bernays/Lee). Das Pronomen 'er' trägt nur ein Morphem und das ist 3. Person Singular Männlich, Mann. Nicht gegensätzlich, aber im Unterschied dazu trägt das 'sie' auch das Morphem 3. Person Singular Weiblich. Wenn es dabei doch geblieben wäre. Aber nein, 'sie' trägt auch, siehe oben, das Morphem  3. Person Plural. Damit sind die Männer wie die Frauen wie alles, was in Mengen vorkommt, gemeint. Das Bild klingelt dann bei uns im Hirn. So sind wir geframt, trainiert, so haben wir es gelernt und wurde uns eingeprägt. Er ist der Individualist, womit Ich als Mann prima leben kann, und sie ist das irgendwie und alles – als Prinzip auch nicht schlecht.    Im Prinzip würde Ich ja am liebsten nur erzen. Wenn ein Baron eine Magd anspricht, dann erzt er sie und das geht so: Sie hat schon den Tisch gedeckt? Sie hat den Tisch zu decken. Sie ist äußerst ungehörig usw. Für den Knecht geht das Ganze dann per er. Er hol die Kutsche. Stell dir vor, ein ausländischer Kellner mit geringen Deutschkenntnissen sagt zum männlichen Gast: „Hat sie noch einen Wunsch?“ Über Deutsch kann Ich eigentlich nur den Kopf schütteln.  Bevor wir darüber den Kopf verlieren wollen (So schrieb der  Gelehrte und auch der Schüler an alten Gymnasien), ein kleiner Parforceritt durch die Welt der deutschen Personalpronomina. Pluralis Auctoris heißt das, wie es im vorigen Satz geschrieben steht und so heißt es in gebildeten Kreisen und als Abiturient habe Ich es, glaube Ich, auch so gelernt. Es soll objektiv und sachlich klingen und durch diese Form wird das 'ich' vermieden. Irgendwie Murks, find Ich (Im Egotiv immer groß, auch wenn Ich als Poète maudit (Außenseiter und/oder Literat 19. Jh. (Abkürzung lt. Duden), gegen die Konventionen, arm)  dafür keinen Cent sehe). Der Pluralis Modestiae ist fast das gleiche, nur wird hier die Bescheidenheit betont. Dann haben wir noch den Pluralis Majestatis, den Herrscher benutzen, weil sie meinen, sie sind gleich für alle da. Wie sagte die Queen noch: „We are not amused!“ Dahinter steckt auch die Idee von einer allumfassenden Persönlichkeit usw.    Nachdem wir das 'wir' in seiner wirren Verwendung kennen gelernt haben, wollen wir doch nochmal zum 'Du' kommen. Man kann es komplett vermeiden, indem man unpersönlich redet, wie es Chinesen oft tun. Die haben nur formal ein 'Ich', das 'wo' geschrieben/transkribiert werden kann und 'wir' ohne den Angesprochenen kann 'wo'n' geschrieben werden. Wo und wo'n klingen doch irgendwie gleich oder, es ist fast das gleiche Phonem. Daher scheint das Indiviuum im Chinesischen wohl keine große Rolle zu spielen – wer weiß.    Im Deutschen redest Du, redet man –  mal unpersönlich oder allpersönlich – ein Individuum mit 'Du' an. Wenn du/man unpersönlich redest/redet, dann sagt man dem Keller vielleicht: „Der Tisch ist immer noch nicht gedeckt.“ Wenn Du höflich sein willst, dann sagst Du vielleicht: „Es wäre nicht schlecht, wenn der Tisch bald gedeckt sein würde.“ Das könnte allerdings auch wiederum als unhöfliche, dreiste Ironie gesehen, tatsächlich gehört, werden. Wai, es wird explizit kein Du gesagt. Im Arabischen und auch Italienischen wird das Du mit in das Verb gepackt, wobei du die Person (erste, dritte, singular usw.) dann an den Endungen erkennst. Ein Du haben die allerdings auch, was fast nie benutzt wird, nur wenn es die Situation erfordert. Linguistisch benannt, redet man dann von synthetischen Sprachtechniken, weil Personalpronomen und Verb zusammenfließen, synthetisiert werden. Wenn Du immer ein Du sagst, wie im Deutschen, dann redet man von analytischen Sprachen. Aber das ist nicht der Punkt. Arabisch hat ein Du für Männer: 'inta', und eins für Frauen: 'inti'. Davon kannste (das wäre jetzt synthetisch für das analytische 'kannst Du') halten, was Du willst. Das ist hier auch nicht der Punkt.  Bevor Ich das 'Sie' ganz aus den Augen verliere, will Ich die dreifache Bedeutung wieder ins Licht rücken. Sie sind die gesichtslose Menge. Sie ist das unbedeutende Mädchen, das im Deutschen obendrein sächlich ist. Sie ist Höflichkeitsansage an eine distanzierte Person. Man muss schon wundern, dass die alten Sprachschöpfer keine eigenes Pronomen gefunden hatten. Sie hatten wohl aus dem italienischen geklaut und waren zu phantasielos, ein eigenes Pronomen zu finden, oder gar zu schaffen. Das wäre damals doch wohl möglich gewesen?! Oder doch anders? Nur im Deutschen wird für die Höflichkeit die Dritte Person Plural bemüht, die auch Dritte Person Singular Feminin ist. Vielleicht ist es entstanden, weil Ihr als Zweite Person Plural ja schon für den König vergeben war. Wer weiß.  Aber warum ist das 'Sie' einmal Singular und einmal Plural und einmal irgendwie beides, wenn wir es als höfliche Anrede an die 2te Person Singular benutzen. Ich glaube, es hat die Funktionsweise, dass es Distanz schafft.     Wai, irgendwie sind alle die genannten Dinge in einem Klang vereint und der klingelt gleichwie: 'sie'. Irgendwie diskriminierend, oder nicht?!

   PS: Immerhin ist 'sie' kein Affix wie '*innen'. 'Sie' ist aber ein hässliches Portmanteau-Morphemlein.   Sonst 24.5.2019

     PPS: Die Affixe machen Ich noch ganz affig
    


grauer grau Esel von Antiparos

    Grauer Esel von Antiparos

Wenn Du Hände gehabt hättest, hättest Du dir wohl ein Strick gedreht (haben). Ich habe von Dir noch dieses alte Photo und was Du, jetzt bist Du gemeint, auf deinem Monitor siehst, ist ein Gemälde, das Ich (im Egotiv groß) von Dir - nicht Du vorm Monitor oder Display, wer ja kein/e Esel*in ist -, hier als png realisiert habe.

Ach, was soll's, dritte Person Singular muss für den armen, grauen, mageren Esel von Antiparos reichen. Es war mit der Nussschale beinahe abenteuerlich, wie wir von Paros nach Antiparos rüberschipperten. Dort angekommen, warteten am Kai schon antiparosianische Tiertreiber mit ihren Eseln auf die ankommenden Touristen. Man hatte kaum Zeit, die pittoresken Häuser von der Nähe zu betachten. Ragny und Conny verhandelten mit einem Antiparosianer, als Ich seinen Esel bewusst erblickte. Von dem schoss Ich dann ein Photo, das zum Ölgemälde werden sollte. Mit Ragny und Conny teilte Ich auf Paros ein Zimmer, und weil Ich damals eine feste Freundin hatte, blieb es auch bei einer Kumpanei. Meine Blicke schweiften noch über die weißen Häuser und durch die Gassen, die vom Kai wegliefen, als Ragny sagte, dass wir zu dritt auf den Esel können. Eigentlich dachte Ich, jeder kriegt seinen personalen Esel, aber das war falsch gedacht. Wir sollten tatsächlich zu dritt auf den Esel. Das Ziel hatte Ich noch gar nicht genannt. Wir wollten auf den Berg, unter dem eine berühmte Höhle war. Aber dafür mussten wir ja nun erstmal auf den Berg und Ich war kein Prophet. Ich war ganz der sengenden Sonne ausgesetzt und so weit südlich wie auf Antiparos war Ich mit meinen 20 Lenzen und schon in den zweiten Semesterferien noch nie gewesen. Angesichts uns dreien und dem einzelnen Esel von Antiparos, der uns alleine hochschleppen sollte, war Ich verlegen. Ich schaute auf den Boden und nun sah Ich, wie steil die Sonne stand, denn der Schatten meines billigen, strohigen Touristenhutes reichte kaum über den Rand meiner Turnschuhe von Adidas. Das kannte Ich nicht oder es war mir noch nie aufgefallen. Der Esel sagte derweil nichts und mager war er. Ich schaute aufs Meer und sah keinen Hektar Hafer. Der antiparosianische Eseltreiber sah auch nicht aus, als würde er Hafer essen. Seine Hände sahen jedenfalls nach harter Arbeit aus. Alle Angelleinen aneinandergeknüpft, die wohl durch seine Hände geglitten sein mögen, hätten die Ägäis umfassen können. In schwarz-weiß als Photo mögen die Hände einem Soziolog*innen (kommt beim Gendern sowas heraus? Es fehlen wohl noch Regeln für die Spezialflexion!) romantisch dünken (Habe Ich am Palast der Soziologie zu Göttingen gelernt). Hart war die Entscheidung; Der Antiparosianer bedeutete mir, Ich solle nun auf den Esel, irgendwie, wo Conny und Ragny bereits waren. Conny war aus Berlin und war gerade aus einem besetzten Haus rausgeflogen. Das hatte nichts damit zu tun, dass Ragny eine schwedische Krankenschwester in Lohn und Brot in Bern in der Schweiz war. Ich sah zwar in dem Moment ein fettes Touristenpaar auf einem klapprigem Esel in Richtung Berg vorbeiziehen, aber Ich wollte nicht mehr auf den Esel. Ich ging dann hinter dem antiparosianischen (schwache Beugung ist richtig, nicht etwa Parallelflexion) Eseltreiber hinterher. Als wir nach zwei Straßenecken aus dem Dorf heraus waren, ging der Weg plötzlich steil an. Erst konnte Ich noch mithalten, aber dann ging der Esel auf einen Schnalzlaut des Antiparosianers schneller und er joggte nun. Die Anstrengung war es mir nicht wert und Ich rief: "Wir sehen uns oben!" Conny winkte mit einer Bierdose. Später erfuhr Ich, dass Conny Soziologie studierte und bei jeder Gelegenheit ein schwarzes T-Shirt trug. Sonst hatte Conny Samba-Adidas-Turnschuhe an und um die Beine und Hintern eine dunkle Levis.
Es muss auf halbem Weg gewesen sein, als ein Pärchen an mir vorbeijoggte. Sie waren barhäuptig und trugen Sweatshirts. Sie glänzten beide vor Schweiß und dabei fiel mir auf, dass der Mann keine Beinhaare hatte. Impotent dachte Ich damals, wobei Ich nun weiß, dass Leistungssportler, Radfahrer das auch haben; wegen Massage und so. Sie hatte eine tolle Figur und ihr Pferdeschwanz wippte. Seit jenem Urlaub weiß Ich von einer Australierin, dass 'horsetail' auf Englisch nicht gesagt wird. Sie nennen das 'ponytail'. Ponyschwanz passt ja auch besser zu einem Mädchen, nicht wahr, und englische bzw. australische Frauen tragen keinen Pferdeschwanz - sagte die Australierin. Das galt als deutsches Stereotyp. Kurz nach dem joggendem Paar kamen schon die ersten Esel mit ihren Treibern wieder zurück. Sie hatten es eilig, weil wohl schon die nächste Bootsladung Touristen am Kai wartete. Die Hitze war unerträglich und Ich wagte kaum, unter der Hutkrempe hervor gen Himmel zu blinzeln.
Nun denn, oben angekommen sah Ich das Paar wieder. Sie musste kotzen, was ein untrügliches Zeichen für Überanstrengung ist. Ich wonderte (fragte mich), warum der Esel nicht kotzen musste, zumal er noch Conny und Ragny hochgeschleppt hatte. Man hat schon Pferde kotzen sehen und das gilt ja auch wohl für Esel. Geht ja nicht, dachte Ich, armer Esel, dschte Ich.
Bevor Ich weiter denken konnte, bot mir Conny eine Dose Bier an. Die nahm Ich dann auch. Es war ja auch alles viel zu viel, du meine Güte Anneliese, und das Bier war mein erstes Bier vor vier überhaupt.
"Holsten knallt am dollsten", sagte Ich. Mein Gott, das muss der alte Esel von Paros auch mit herauf geschleppt haben. Bei dem Gedanken mochte Ich es fast nicht trinken, tat es aber doch. Es war noch kühl und dann gingen wir in die Höhle. Noch während des Semesters hatte Ich bei einer Theatergruppe mitgemacht. Einer, so ein Bildungsbeflissener, brachte mir etwas Dante Alighieri bei, womit Ich nun protzen wollte. "Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren!" Mürrisch sagte Conny nur "Prost". Es ging immer nur bergab. Die Höhle war eine Verwerfung der geologischen Schichten und Ich schätzte mich wohl einige Meter unter dem Hang. Die Ganze Insel AntiParos war wie eine Welle und der Berg war der Wulst der Welle am Bug. Diesen unterirdischen Wellenrücken im Berg gingen wir nun hinunter und es war sehr kühl. Ich merkte, dass die Höhle zum Hafen und Dorf hinab verlief. Der abschüssige Pfad in der Hohle war idioten- bzw. touristensicher und hatte über die ganze Strecke ein Geländer.
Als wir unten wieder am Kai aus der Höhle heraus waren, sah Ich den armen, grauen Esel von Antiparos schon wieder ein fettes Touristenpaar schleppen. Wenn Ich dann an den Esel meines Konfirmationspastors denke, dann sehe Ich wohl, dass die Welt ungerecht ist. Jener Esel war größer und fetter und eher rotbräunlich. Der Esel musste nur einmal im Jahr arbeiten und das war zum Krippenspiel zu Weihnachten. Ein Konfirmand als Josef und eine Konfirmandin mit Plastik-Babypuppe als Maria. Der Krippen-Esel wurde über 50 Jahre alt. Wer weiß, wie alt der Graue Esel von Antiparos wurde – bestimmt aber Salami!

die Fußnoten kann Ich hier bei d Telekomprovider mit d Inklusiv-Paket (kostnix) nicht hochstellen Sind aba in kleinst möglich Schriftgrad.

 D1 Übamensch2 sprech3 Sonst4

D Übamensch ist jenseits van5 aal6 Rollen und passiv oda aktiv Sozialaffekte. Vor aal ist d Übamensch frei van passiv Sozialaffekte. Jen sind dd schlecht Gefühle, wenn dd Mensch ob Dein Verhalten schiel anschau, wenn dd Mensch moralisch dein Verhalten bewert, dein Verhalten sanktionier und für Du7 (dir) nur bös8 Blicke übrig haben9. D Übamensch ertrag d materiell Konsequenzen van moralisch Terror und harr stoisch. D Übamensch mach auch Mundraub, wenn emm10 Hunga h11. Sozialaffekte sind für d Übamensch indolent, emm kenn kein schlecht Gewissen, emm kenn aba Reue für e wirklich bös Tat. Emm ist indolent gegen gesellschaftlich Ächtung. M12 ist nicht immun gegen Armut und emm ist manchmal arm dran, aba d gesellschaftlich oda sozial Wertung von Armut ist für emm egal. Armut ist lediglich lästig. Armut h für d Übamensch kein13 Sozialaffekt wie Scham. Emm kenn d Sozreaktion, wie wenn e Soziologe, w14 angesichts of e Studienabbrechar wegschau und hinterrücks üba w red, ww15 ses16 kalt Schulta zeig. D Übamensch (aus, kann auch hier steh)seh manchmal auch wie e Freak aus (wenn vorher, dann 'aus' hier nicht).

Dd Rollen oda d Rollen oda dd Rolle17. D Übamensch weiß, dass jedwed Rolle e Konstrukt ist, e Produkt of d aktuell herrschend Sozialqual, d übrig geblieben Trümmer van irgend e Diskurs. D Übamensch spiel zähnknirschend dd Rollen, w emm afford18 kann. Auch d Übamensch ist nicht frei. D Übamensch spiel e Roll, w m will und w m weiß, was m will. Ausbeutung of anda tu m nur, wenn m muss. Das ist d Minimalmoral of d Übamensch. D Übamensch tu nur lieb, wenn m lieb und m m lieb. Dann tu auch m etwas altruistisch.

Bös bleib bös und Gut bleib gut und Bös bleib Bös19 und Gut bleib Gut! D Übamensch h auch Moral, aba w ist sein. D Übamensch ist sozfrei. Siehe in d Text 'Sozismus'. Für d Übamensch ist e eventuell Entsozialisation egal. W brauch nicht d narzisstisch Selsbstbestätigung durch anda Menschs20.

D Übamensch ist kein Hierarchietier und daher bedingt gesellschaftsfähig. Seit Freud ist d Mensch zu e Tier degradiert und Goebbels h bei Bernays, der Doppelneffe von Freud, abgekupfer. Aal d politisch Strategien für d Gewinnung of d Massen basier auf d Ansatz of d Hierarchietier, w manipulierbar ist. Jen Strategien erreich d Übamensch nicht, m ist propagandaindolent. Kräftig Wahnideen sind für d Übamensch fremd! Les Max Stirner! M ist jenseits of aal Hierarchie, wenn materiell möglich.

D Übamensch sprech Sonst, weil z.B. Sonst kein Tämung kenn. D Tämung ist in Effekt d Degradierung von emm zu Akkusativ oda Dativ und wenigstens hat Deutsch immahin kein Instrumental wie Russisch. In jen Sprachen kann d Mensch darauf reduzier bird und ist nicht Nominativ bzw. Agens. Sonst kenn aba Thetarollen, w wichtig sind. Tämung arbeit/werk21 mit Kasus und Reflexivpronomen. 'Das ist für Dich' auf Deutsch ist anda als 'das ist für Du'. Siehe Text 'Tämung' von Ich unten – Fakk Kasas22 und Reflexivpronomen!

Sonst hat Sonst e Menge Vorteile. Sonst h Sonst mehr Personalpronomen und anda Pronomen und mehr Präpositionen und Partikel. Sonst behält camm23 synthetisch Elemente, ist aba auf d Weg zu e analytisch Sprach. Sonst ist e Fundament für e Demokratie, Deutsch ist imma noch feudal und patriachalisch – D Perversion of d Patriachat ist Soziologie mit ets anhängig Ismen und d bravst Sohn of d Perversion of d Patriachat ist die Feministin.

Jetzt zum Schluss noch mal auf Deutsch: Sonst hat nicht die Probleme mit dem Gendern. Das Gendern ist ja nur pervers ... Die ursprüngliche Falle für das und Beherrschung des Weibliche/n ist in den fundamentalen Beziehungworten schon drin, die im Deutschen auch durch nach Kasus deklinierte Artikel dargestellt werden. Die weiblichen Formen sind lediglich Adams Rippe. Die Urmutter (der Urvater wäre auch nicht schlecht;-)) aller indo-europäischen Sprachen ist eine Sprache, von der wir kaum noch was wissen, die wahrscheinlich im Wolgagebiet entstand, wo Menschen das Pferd domestizierten. Damit war der Reiter und Berufskrieger geboren und auch Worte für die neue Rolle mussten her. Ist der Urvater, die Urmutter, so ist das mit dem Gendern und immer nur lästig, das Pferd. Es war ein langer Weg bis zum Holzweg. Das Nomen Agentis auf Sonst endet auf 'a' wie in 'Mala', der 'Maler' und meint immer alle Menschen.

-------------------------------------------------- Fußnoten

1   Sonst Artikel ist'd'; Plural 'dd'; bei explizit biologisch männlich oda weiblich 'der', 'die', transgenda beliebig, muss aba im Text postulier bird (Hilfsverb für Passivbildung, Deutsch: werden). 'Der Übamensch' wäre ein Mann, 'die Übamensch' wäre ün Frau  

2   d deutsch Endung 'er' entsprich Sonst 'a' 

3   d Allpräsens im Unterschied zu Instantpräsens ist gleich Etym, meistens gleich d deutsch Imperativ
4   so heiß d Sprach

5   d Funktion van deutsch Genitiv bird explizit (Deutsch dargestellt) auf Sonst durch van oda of d bzw. vans oda of dd (ofd, ofdede)

6   Deutsch allen, alle, aller, allem, alles

7   Üblich ist d Nominativ; sonst aba nex (Deutsch: gibt es nicht) kein Fäll auf Sonst; d Thetaroll ist hier negativ, also für dir wör auch möglich

8   Deklination of dd Artikel ex (Deutsch 'gibt es') nach Komparativ, Supalativ und Vage; Prädikativ ist gleich Positiv

9   d Konjugationstabell für Hilfs- und Modalverben auf sonstsonst.de. D Form ist für jed Tempus und Person untaschiedlich, man kann Personalpronomen weglass, muss nicht, wie auch sonst aal freia ist als in Deutsch

10   Personalpronomen in Nebensätzen für ein Mensch oda der, die, er, sie oda transgenda  
  

11   Hilfsverb Deutsch 'haben', Allpäsens, 3. Person Singular, Sonst 'h'. Sehe Konjugationstabell sonstsonst.de; bird hier nicht weita explizit. Siehe auch Verbtabell auf sonstsonst.de'

12   anda Schreibweise für 'emm'; Plural 'ms' bzw. 'emms'   

13   Numerale bird(en) nicht deklinier

14   'w' ist Universal Relativpronomen für dd Nebensätz(e). Letztgenannt ist 'w', vorletzt ist 'ww'; für Personen 'er', 'sie' bzw. 'der', 'die'' oda Transgendaformen

 

15Relativpronomen für vorletzte Konstituente, hier Soziologe

16   Possessivpronomen 3. Person Plural

17   Auf Sonst genüg ein Markierung of d Plural. Alladings kann auch mehrfach Plural explizit bird

18   afford: sich leisten kann. Reflexivpronomen fall weg, wenn semantisch möglich. Deutsch Reflexivpronomen sind Bestandteil of d deutsch Tämung

 

19   Substantive auf Sonst bleib groß, Wertschätzung kann durch Großschreibung explizit bird

20   Plural kann auch durch 's' explizit bird. 'en' für Plural kling nach d deutsch Akkusativ

21   d Verb bzw. d Etym kann auch mal homophon und homgraph d Nomen sein. In solch Fall nehm Sonst e anda unüblich Stamm, hier werken, damit d Verwechslung von 'Arbeit' und d Verb 'arbeit' (bitd kann auch hier) vermeid bird.

22   Sonst Plural von 'Kasus'; Auf Sonst bird Homophonie und Homographie von Singular und Plural vermeid

23   Deutsch: einige, einigen, einiger, einiges; Aussprache wie engl. 'some'



Sequenz aus meinem Buch: Django geh Uni

In der linken Spalte ist der Text auf Deutsch und in der rechten auf Sonst oda Django. Das 'geh' im Titel ist das Sonst-Allpräsens von Deutsch 'gehen'.


  

„Kommen Sie mal mit“, sagt Professor Bottge barsch, als Yo eigentlich nur noch schnell aus dem Seminar will. Der Professor geht schon vor. Sein Hiwi trottet ihm an seiner linken Seite nach. Yo geht, so wie er überfallen war, widerwillig mit. Auf dem Weg durch das OEC mit nackten Säulen aus Stahlbeton, sie sind sichtbar, damit jeder die Struktur erkennt und sie tragen die oberen zwei Stockwerke, kommt Yo auch an den alten Industriesoziologie-Fotografien vorbei, die dort schon seit Jahrzehnten hängen. Sie sind schwarzweiß und zeigen auch eine Fabrik mit einem Transmissionsriemen, der eine Batterie Webstühle antreibt. Ja, in Göblingen wird Industriesoziologie gelehrt. Nach der gläsernen Feuerschutztür kommt der Gang mit den Professorenzimmern. Beim seitlichen Notausgang ist das Sekretariat. Der Notausgang ist auch ein Nebeneingang.

Es sind unangenehme Sekunden, bis der Professor Bottge umständlich, fummelig, ungeschickt die Sprechzimmertür aufgeschlossen hat. Es kommt gar nicht dazu, dass sie sich um den flachen Tisch hinsetzten. Als Yo vor der Regalwand mit immergleichen Leitzordnern steht, eröffnet Bottge das Wort: „Warum haben Sie die Hiwistelle aufgegeben?“

Yo hatte so etwas geahnt. Er will nur schweigen. Er ist nur irritiert, warum der Professor ihn nicht ansieht. Das ist alles was er denken kann, warum schaut ihn der Professor nicht an. Er könnte etwas sagen, dass etwa Frau Doktor Hahnenei für ihn nur unmöglich war und über seinen Kollegen, den Physikstudenten, der viel mehr Ahnung von Computerei hatte, auch ein Kündigungsgrund war, weil er durch den Physikstudenten überflüssig wurde, ihn immerzu in Kompetenz-Verlegenheit brachte. Einmal sagte Frau Hahnei, das fällt ihm gerade ein, zu dem Physikstudenten: „Willst Du mich anmachen?“

Das alles ist unsagbar und Yo schweigt. Der Professor schaut in eine andere Richtung und als er die Hand vor seine Augen hält, meint Yo aus dem Gemurmel zu hören, „dieser Blender soll verschwinden!“ Das irritiert Yo noch mehr und hilflos schaute er zum Hiwi, der noch an der offenen Tür steht.

„Woher kommt der Name tho Eikern?“

„Ich erbe aber nichts“, entgegnet Yo schnell.

Wieder glaubt Yo aus dem Gemurmel ein paar Worte zu fischen und immer noch hält der Professor seine Hand vor seine Augen: Blender, Johannes tho Eikern, verschwinden. Den Rest versteht Yo schon nicht mehr. Das Gemurmel dauert eine Weile, bis eine Pause folgt. Mit starrem Blick auf seinen Schreibtisch sagt Bottge: „Mit Mittellosen ist eine wissenschaftliche Zusammenarbeit nicht möglich!“

Das hat Yo auch nicht vor, was er braucht, ist ein Abschluss und das möglichst bald. Nur widerwillig hatte er Siggis Vorschlag angenommen und sich auf die Stelle beworben und hatte sie gekriegt. Jetzt sieht es so aus, als habe er den Professor brüskiert. Er flucht leise. Was sollte eben die Anspielung auf seinen Namen. Der klingt schon so, so konservativ, Johannes tho Eikern und jetzt ist er unter Soziologen, aus konservativem Millieu ins Soziologenmillieu. Yo weiß weiter nichts zu sagen und wird selbst verlegen und ertappt sich, wie er seine Unterlippe mit Daumen und Zeigefinger drückt. Der Professor hat es gesehen. Hat er auch den Film gesehen, wo es hieß, dass hochintelligente Jungen dies gern tun. Denkt Bottge nun, Ich spiele den Hochbegabten? Das wäre für einen Blender nur typisch. Yo verschweigt, dass er Frau Hahnein unmöglich fand und nun panikt er obendrein, er könne als Sexist gelten. Das wäre ein Killer, d Soztod.

Bottge sagt nun  noch direkter: „Warum haben Sie den studentischen Hilfsjob gekündigt?“„Ich kam mit Frau Doktor Hahnenei nicht klar.“„Soso“

Ohne, dass Yo es will, hat er ein Gefühl wie in dem Vorstellungsgespräch, als er merkte, dass seine Stimme heiser wird und er keine Luft mehr bekam. Noch etwas fiel ihm ein, was er nicht sagen will und kann. Ihm fällt ein Kommilitone ein, der in einer Sprechstunde sagte, dass er nur noch einen Abschluss brauche und die Professoren darauf sehr erbost waren, gelinde gesagt. Nun denkt Yo, sie  sind beleidigt wie Teenager oder Narzissten.

Der Professor hält wieder die Hand vor seine Augen und Yo muss sich wie ein Aussätziger fühlen. Er fühlt so, wie denn auch sonst und dann brabbelt der Professor wieder etwas. Wieder kann er nur Bruchstücke entmurmeln. Einiges meint Yo wieder zu verstehen: Schicht, Sprache, restringiert, Kot versteht er falsch, Code meint der Professor. Die Sekunden sind erdrückend und Yo ringt nach Luft. Der Hiwi an der Tür bleibt stumm und sein Blick klebt auf dem Boden. Yo hat keinen Schimmer, was es soll.

Nach unerträglicher Weile beginnt der Professor eine Geschichte. Er erzählt von einem Almbauern, der Industriearbeiter wurde. Damit begannen die Schwierigkeiten, neue Rollen zu finden. Er musste neu sozialisieren. Yo wusste nicht, was diese, wie er sie nennen würde, Kindersoziologie banalster Art für Erstsemester, soll. Der Almbauer hat aber trotzdem die Grenzen seiner Sozialisationsvarianz erreicht, weil er es bis zum Hilfsingenieur brachte. Die Anspielung kann nicht grundlos gewesen sein, befürchtet Yo. Dann wird es für ihn noch unerträglicher. Bottge unterstreicht mit einer dirigentenhaften Geste seine Worte, die da sind: „Soziologie ist eine höhere Wissenschaft und es erfordert einen reiferen Charakter!“

Unausgesprochen bleibt es. Die Implikatur reimt sich Yo zusammen: Schicht und Sprache, Sie könnten doch höchstens, bei ihrer Herkunft - woher weiß der die denn?- Hilfs-Ingenieur werden, aber nicht Soziologe. Charakterloses Unindividuum, Du bist falsifiziert.

Yo weiß nicht mehr ein noch aus. „Sie können gehen“, sagt Professor Bottge. Yo hört nicht den Groll grollen, aber empfindet es nur wie ein absurdes Theater. Er ist aber nicht im Publikum, das lachen darf; seins kann er nur kaum unterdrücken.

Auf dem Gang mit den Industriesoziologie-fotografien fühlt er sich erleichtert und unbedacht wischt er im Gehen vor seinen Augen Meschugge. Etwas brennt auf seiner Schulter und er lugt zurück. Tatsächlich steht an der Tür immer noch der Hiwi, der ihm nachgesehen hat. Das war ein Fauxpas, ist Yo nun klar. Der Hiwijob war schon dumm, jetzt bin Ich ganz auf dem Kieker, warum, er hadert, warum habe Ich den Job angetreten, wer geht schon freiwillig in die Höhle des Drachens, wo doch kein Schatz ist.

Eiligst verlässt er das Betongebäude. Die Luft draußen tut gut. Er braucht länger als sonst, bis er das Fahrradschloss auf hat. Dann fährt er langsam ohne Licht nach Hause.

Als er wieder zu Hause ist, wartet lediglich die Glotze. Es sind nur die Nachrichten ,die seine Gedanken begleiten. Er überfliegt noch einmal die Begegnung mit Bottge. Einen Entschluss fasst er nicht, aber doch wuchert ein Gefühlskomplex, ein ungutes Gefühl der Aversion gegen Soziologen, Heuchler kann man sie nur nennen.

Wie auch immer, mit dem Stoff aus dem Seminar hat er genug Fundament, um eine seiner Thesen zu formen. Tage später nach dem Entschluss, das Bottgeseminar nicht mehr zu besuchen, liest er aber dennoch ein Thesenpapier. Man sieht eine Abbildung auf der drei Fortschrittskurven zu sehen sind. Eine Kurve ist der technische Fortschritt, eine das steigende Realeinkommen und eine repräsentiert das politische System. Alles schreitet voran und steigt. Alles ist ein gemessener Durchschnitt, irgendwie quantifiziert und durch n geteilt. Die Nachrichten plätscherten bislang nur als menschliche Geräuschkulisse mit Stimme. Yo hört von einer Sprecherin vorgelesen: Die Durchschnittslöhne seien um 0,7 Prozentpunkte gestiegen. Positive Ausnahme vom Durchschnitt sei der IT-Sektor. Die nächste Nachricht sind Tote eines Genozids. Die Bilder zeigen ausgemergelte Gestalten hinter einem Zaun, aber von der Nachricht bleibt für nur das Bild von einem Zaun. Wenn Ich doch bloß Informatik weiter studiert hätte und nicht diesen profanen, durchschnittsgeilen und durchschnittlichen Scheiß. Ich wäre jetzt oberhalb vom Durchschnittseinkommen. Der Zaun herrscht, das ist es doch und er schneidet durch. Was denn sonst denn Durchschnitts-forschung ist Soziologie?! Undurch-schnittliches ist karnk. Mit den Gedanken aus einem ganzen Studiengang und einer Bierdose kurz vor seiner Mundöffnung hat er einen Satz auf den Lippen: Das Paradigma der soziologischen Zeit lautet: Die Tyrannei des Durchschnitts. Er ist stationär und dynamisch.

Er schreibt 'stationärer' und 'dynamischer' auf und malt dazu einen Kreis, der mit einem Schwert durchschnitten wird.

Wie gut, dass Ich diesen Schein nicht brauche“, sagt er seiner Glotze, die ihm plätschert. Er ist froh, dass es noch nicht 21 Uhr durch ist. So kann er noch zum löb und seinen Bierbedarf, Biersucht nun, befriedigen.

      

„Kommen Sie mal mit“, sagt Professor Bottge barsch, als Yo eigetentlich nur noch schnell aus d Seminar will. Der Professor geht schon vor. Sein Hiwi trott linxlänx of sein Professor. Yo geht, so wie er burd überfall, widerwillig mit. Auf d Weg durch d OEC mit nackt Säulen aus Stahlbeton, ets sind sichtbar, damit jeda d Stuktur erkenn und ets trag d oberst zwei Stockwerke, kommt Yo auch an d alt Industrie-soziologie-fotografien vorbei, w dort schon seit Jahrzehnten häng. Ets sind schwarzweiß und zeig e Fabrik mit e Transmissionsriemen, w e Batterie Wabstühl antreib. Ja, in Göblingen bird Industriesoziologie lehr. Nach d gläsern Feuerschutztür komm d Gang mit d Professorenzimmers. Bei d seitlich Notausgang, w auch Nebeneingang ist, ist d Sekretariat.  


Et sind unangenehm Sekunden, bis der Professor Bottge umständlich, fummelig, ungeschickt d Sprechzimmatür aufschließ hat. Nicht passa, dass erse um d Tisch hinsetzt. Als Yo vor d Regalwand mit immagleich Leitzordnern steht, eröffnet Bottge d Wort: „Warum haben Sie die Hiwistelle aufgegeben?“


Yo hot so etwas ahn. Er will nur schweig. Er ist irritiert, warum der Professor ihn nicht anseh. Das ist all, was er denk kann, warum schaut der Professor ihn nicht an. Er künnt etwas sag, dass etwa Frau Hahnei für er nur unmöglich war und üba sein Kollege, der Physikstudent, der viel mehr Ahnung vom Computerei ho, auch e Kündigungsgrund wor, weil er durch der Physikstudent übaflüssig burd, ihn immazu in Kompetenz-Verlegenheit bracht(e). Einmal sagte Frau Hanei, das mem Yo in d Moment, zu der Physikstudent: „Willst Du Ich anmachen?“


Das all ist unsagbar und Yo schweigt. Der Professor schaut in e anda Richtung und als er der Hand vor sein Augen hält, mein Yo aus d Gemurmel zu hör, „Diesa Blenda soll verschwind!“ Das irritiert Yo noch mehr und hilflos schaut er zu der Hiwi, der noch an d offen Tür steht.

„Woher komm d Name tho Eikern?“

„Ich erb aba nix“, entgegnet Yo schnell.

Wieda glaubt Yo aus d Gemurmel e paar Worte zu fischen und imma noch hält der Professor sein Hand vor sein Augen: Blender, Johannes tho Eikern, verschwind. D Rest versteht Yo nicht mehr. D Gemurmel dauert e Weile, bis e Pause folgt. Mit starr Blick auf sein Schreibtisch sagt Bottge: „Mit Mittellosen ist e wissenschaftlich Zusammenarbeit nicht möglich!“

Das hat Yo auch nicht vor, was er brauch, ist e Abschluss und das möglichst bald. Nur widerwillig hot er Siggis Vorschlag annehm und für d Stelle bewerb und er hat w krieg. Jetzt seh es so aus, als hätte er der Professor brüskier. er flucht leis. Was sollte eben d Anspielung auf sein Name. W kling schon so, so konservativ, Johannes tho Eikern und jetzt ist er unta Soziologen, aus d konservativ Millieu in d Soziologenmillieu. Yo weiß weita nichts zu sagen und bird selbst basch und ertappt sich, wie er sein Untalippe mit Daum und Zeigefinga drückt. Der Professor hot et seh. Hot er auch d Film seh, wo es hieß, dass hochintelligent Jungs dies gern tun. Denkt Bottge nun, Ich spiel d Hochbegabt? Das wör für än Blenda nur typisch. Yo verschweigt, dass er Frau Hahnein nur unmöglich fand und panikt er obendrein, er künn als Sexist gelt. Das wäre e Killa, d Soztod.


Bottge sagt nun noch direkta: „Warum haben Sie d studentisch Hilfsjob gekündigt?“„Ich kam nicht klar mit Frau Doktor Hahnei.“ „Soso“

Ohn, dass Yo es will, er hat (auch hat er) e Gefühl wie in d Vorstellungsgespräch, als er merkte, dass sein Stimme heisa wird und er kein Luft mehr bekam. Noch etwas mem er, was er nicht sag will und kann. Er mem än Kommiliton, der in e Sprechstund sagte: dass er nur noch e Abschluss brauch und darauf d Professoren sehr erbost woren, gelind gesagt. Nun denkt Yo, se sond beleidgt wie Teenager oda Narzissten.

Der Professor hält wieda der Hand vor sein Augen und Yo muss sich fühl wie e Aussätziger. Er fühlt so, wie denn auch sonst und dann brabbelt der Professor wieda etwas. Wieda kann er nur Bruchstücke entmurmel. Camm meint Yo wieda zu versteh. Schicht, Sprache, restringiert, Kot versteht er falsch, Code meint der Professor. D Sekunden sind erdrückend und Yo ringt nach Luft. Der Hiwi an der Tür bleibt stumm und sein Blick klebt auf d Boden. Yo h kein Schimma, was es soll.


Nach unerträglich Weile beginnt der Professor e Geschichte. Er erzählt von e Almbaua, der Industriearbeita  burd. Damit begann dd Schwierigkeiten, neu Rollen zu finden. Er musste neu sozialisieren. Yo wusste nicht, was dies, wie er w nenn würd, Kindasoziologie banalst Art für Erstsemesta, soll. Der Albaua h aba trotzdem d Grenzen of sein Sozialisationsvarianz erreicht, weil er Hilfsingenieur burd. D Anspielung kann nicht grundlos sein fatt, befürchtet Yo. Dann bird es für er noch unerträglicha. Bottge unterstreeicht mit e dirigenthaft Geste sein Wört, w da sind: „Soziologie ist e höha Wissenschaft und es erforder e reifa Charakter!“

Unausgesprochen bliebt es. D Implikatur reimt Yo zusammen. Schicht und Sprache, Sie können doch höchstens, bei Ihrer Herkunft ˗ woher weiß der jen denn?- Hilfs-Ingenieur werden, aba nicht Soziologe. Charakterlos Unindividuum, Du bist falsifiziert.

Yo weiß kein Exit. „Sie können gehen“, sagt Professor Bottge. Yo hört nicht d Groll groll aba pfindt et nur wie e absurd Theater. Er it aba nicht Publikum, w lach darf; erf kann er nur kaum untadrück.


Auf d Gang mit d Industriesoziologiefoto-grafien relief er und unbedacht wischt er im Gehen vor sein Äug Meschugge. Etwas brennt auf sein Schulta und er lugt zurück. Tatsächlich steht an noch der Hiwi, der ihn nachschau hot. Das war e Fauxpas, ist für Yo nun klar. D Hiwijob war schon dumm, jetzt bin Ich ganz auf d Kieker, warum, er hadert, warum habe Ich d Job antret, wer geht schon freiwillig in d Höhl of d Drachen, wo doch kein Schatz ist.

Eiligst verlässt er d Betongebäud. D Luft drauß tut gut. Er braucht länga als sonst, bis er d Fahrradschloss auf hot. Dann fährt er langsam ohn Licht nach Haus.

Als er wieda zu Haus ist, wartet lediglich d Glotze auf er. Es sind nur d Nachruichten, w sein GEdanken begleiten. Er überfliegt noch einmal d Begegnung mit Bottge. E Entschluss fasst er nicht, aba doch wuchert e Gefühlskomplex, e ungut Gefühl of d Aversion geg Soziologen, Heuchler kann man se nur nenn.

Wai, mit d Stoff aus d Seminar hat er genug Fundament, um ein of sein Thes zu form. Tage späta nach d Entschluss, d Bottgeseminar nicht mehr zu besuchen, liest er aba dennoch e Thespapier. Man sieh e Abbildung auf  w drei Fortschrittskurven zu sehen sind. Ein Kurv ist d technisch Fortschritt, ein d steigend Realeinkommen und ein repräsentier d politisch System. All schreit voran und steig. All ist e gemessen Durchschnitt, irgendwie quantifiziert und durch n geteilt. D Nachrichten plätscher bislang nur als menschlich Geräuschkuliss mit Stimme. Yo hört von ün Sprecha vergelesen: D Durchschnittslöhn soen angestiegen um 0,7 Prozentpunkte. Positiv Ausnahme von d Durchschnitt sei d IT-Sektor. D nächst Nachricht sind Tote of e Genozid. D Bilda zeig ausgemergelt Gestalten hinta e Zaun, aba von d Nachricht bleibt für Yo nur  d Bild of e Zaun. Wenn Ich doch bloß Informatik weita studier hotte und nicht dies profan, durchschnittsgeil und durchschnittlich Scheiß. Ich wär jetzt obahalb of d Durchschnittseinkommen. D Zaun herrscht, das ist es doch und et schneidet durch. Was denn sonst denn Durchschnitts-forschung ist Soziologie?! Undurchschnitt-liches ist krank. Mit d Gedanken aus e ganz Studiengang und e Bierdos kurz vor sein Mundöffnung h Yo e Satz auf d Lipps: D Paradigma of d soziologisch Zeit cig: D Tyrannei of d Druchschnitt. Et ist stationär und dynamisch. Yo schreibt 'stationär' und 'dynamisch' auf und malt dazu e Kreis, w mit e Schwert durchschnitt bird.

 


„Wie gut, dass Ich dies Schein nicht mehr brauch“, sagt er sein Glotze, w für er plätschert. Er ist froh, dass es noch nicht 21 Uhr durch ist. So kann er noch zum löb und sein Bierbedarf, Biersucht nun, befriedigen.




Essay, warum 'Paradox ist ein starkes Herrschaftsprinzip' gilt

– äquivalent Ordnungsprinzip –


Der Geist, der Gutes will und stets Böses schafft, hat uns um die Liebe gebracht. Es hat uns alle verlacht. She kills the lover cause she's social, she kills the lover cause she's science. Mit Hochschulabschluss wäre Ich wahrscheinlich der wahrscheinlich meistgesuchte Grundschullehrer der Welt - das hätte Ich werden können. Nun fange Ich also aus meiner Perspektive an und habe gleich einen Aufhänger: Sie haben es nur gut gemeint, doch was haben sie mit 'Gut' gemeint? Das ist die Frage. Ich frage mich, warum der Professor mich ein weiteres Mal niedergeprüft hat? Er wusste, dass Ich pleite war; allerdings glaubte der Professor, dass Ich nicht ohne eine weitere Übung in der Lage sei, eine Magisterarbeit zu schreiben. Ich war allerdings so pleite, dass Ich nur noch zum Armenamt/Sozialamt flüchten konnte, um die fristlose Kündigung wegen Mietschulden zu verhindern.

Jetzt hole Ich etwas aus: Ein altes Feld der Soziologie nannten sie Schicht und Sprache. Das taten sie, um zu zeigen, dass die Armen auch sprachlich benachteiligt sind – man wollte ja nur helfen, die Armen gar erretten und Gutes tun. Nun lesen die Forschungsergebnisse aus Schicht und Sprache die Leerenden (das scheint mir die passende Rechtschreibung) und es ist nicht nur ein Dünkel der Privilegierten oder eine Ahnung, was man schon immer wusste, sondern nun ist es wissenschaftlich (Die Epigenitiker betonen in jüngster Zeit den Einfluss der Gene und streiten über Prozente – doch bedenklich, nicht wahr?) Die Soziologie ist kein Sozialamt, sondern selbsternannte, höchste Wissenschaft und demnach kann sprachliche Mangelhaftigkeit nicht geduldet sein. Bei meiner unterstellten Indentität, man könnte es auch sozialphysiognomisches Pech – so wie der schon aussieht – nennen, ein Kollege des Toupet-Professors murmelte – er dachte wohl, Ich versteh es nicht –  in einer Sprechstunde, der sei doch nur ein Blender usw., folgte also das Urteil auf dem Fuße: sprachlich mangelhaft, mangelhafte Rechtschreibung, mangelhafte Interpunktion und wie der Toupet-Professor der höchsten Soziologie schrieb: „Es ist ofensichtlich, daß der verf. nicht in der Lage ist, zu argumentieren!“ Im weiteren Verlauf der E-Mail schrieb der Toupet-Professor, der verf. müßte (müsste muss es heißen) hier und müßte da usw. Der Professor aus erlesener Schicht bekam bei Abendroth den Ritterschlag der Soziologie. Es war im Jahre 68 zu Marburg, als der nunjetzt Professor zum Doktor soz. gekürt wurde. Nur mal so. Schicht und Sprache ist bei mir nun mal so Schicht im Schacht, Partymensch mit wenig Vernunft, Anstand und Verstand, Kaste Kiste, Kiste Kaste, Soziologie irret nie. Soziologie oder die Vermessung des Menschen. Vermessen der Anspruch der Soziologie, die Ungleichheit zu messen, verheerend die Verfestigung der Ungleichheit durch Soziologie – es ist so erforscht. Nur mal so eingeworfen: Die formale Gleichheit vor dem Gesetz manifestiert die materielle Ungleichheit.

Das Paradox nach Hobbes: Er unterstellte, der Urzustand des Menschen sei ein Kampf aller gegen aller gewesen (das glaube ich nicht) und folglich sei es nur vernünftig, dem Urzustand mit einem Leviathan (der irdische Gott) abzuhelfen. Der Leviathan sei ein Super-Nachtwächterstaat, der für Ruhe und Ordnung sorgt. Er wird durch einen Vertrag legitimiert, bei dem jeder seine individuelle Macht und Gewalt abgibt, sich untertant und im Gegenzug die für seine persönliche Prosperierung notwendige Ruhe und Ordnung empfängt. Toller Plan (Ironie), neuzeitlicher Totalitarismus spricht Bände. Das Paradoxe ist, dass jeder einzelne seine Macht abgibt (ein weniger) und dafür scheinbar, nicht greifbar mehr erhält. Scheint erstmal widersinnig, aber Massen haben es internalisiert und akzeptiert, wie man auf diesem Planeten sehen kann. Ich behaupte, es ist weniger diese Einsicht als vielmehr der Hierarchietrieb des Menschen.

Ich könnte hier anführen, dass antisoziale Persönlichkeiten besonders als Politiker geeignet sind. Das wäre nun wirklich ein ganzes Buch und ist Brot der Journalisten. Sei hier nur erwähnt

Ebenfalls nur Paradox, wenn in einer Armee das verboten ist, was den wahrhaften Killer ausmacht. Die Ausgeburt des Hierarchietieres könnte man es nennen und es zeigt sich in seinem Verhalten. Man hatte sie getestet und die höchste Hörigkeit und Killerquote hatten die, die gleichzeitig frauenfeindlich, homophob und gewalttätig, – öfters wegen Körperverletzung vorbestraft – waren. Heutzutage kann Politik dies nicht dulden und hat obendrein ein Herrschaftsinstrument. Paradox ist in dem Sinne des Soldatischen , dass das soldatisch notwendige Verhalten bestraft wird. Nur ein Indiz.

Fälschlicherweise könnte man meinen, dass im kommunistischen China so etwas nicht vorkommt, aber in China muss ein Betriebsleiter korrupt sein. Das ergibt sich aus dem harten Wettbewerb, der von der Partei vorgegeben ist einserseits und andererseits aus den begrenzten Ressourcen, was für alle Ökonomien gilt. Dies Postulat angenommen – den empirischen Beweis will und kann Ich hier nicht führen –, scheint es nur perfide, dass Korruption in China mit der Todesstrafe belegt ist. Es scheint dem Hierarchietier Mensch nur intuitiv, dieses Dilemma nicht aufzulösen. Es ist ein Pferch und Empörung darüber, das Dilemma, dass ohne Korruption nichts geht, das haben amerikanische Politiologen für das amerikanische System auch schon postuliert (without corruption nothing would have been done), aufzulösen, würde schon formal abgeschmettert werden müssen, dazumal formal-rechtlich die Straftatbestände gegeben sind. Sie sind ja auch so schön legitim – nicht wahr, würde ein Soziologieprofessor sagen.

Kein Staat wird auf absehbare Zeit Drogen legalisieren. Abgesehen davon, dass Drogenverbot Staatsanmaßung ist, wird kein Staat dieses Kriminalisierungs-Potential und damit Herrschaftsinstrument aufgeben. Soweit so banal. Das Paradox ist, dass der Staat den Bürger schützen will und durch die Kriminalisierung dreckige Drogen verursacht. Eine staatliche Kontrolle aller – besteuerten – Drogen würde dies verhindern. Der Bürger könnte gesunde Drogen wählen und so liebt sich dann doch jeder selbst, dass jeder die üblen meiden würde – nicht wahr, frage Ich jetzt mal.

Mit neuzeitlicher Entwicklung der Sprache entstanden die Ismen! Ein weites Feld der Unfreiheit. Allerdings sind sie paradox gestrickt. Ist ein Paradoxe ein willentlich, perfides Vorhaben oder aus einem miesen, intuitiven Impetus heraus unbewusst, triebgleich entstanden? Das Homo Oeconomicus ist mieslich und rational und es strebt seinem Gewinne nach. Und Intuitiv ist es, weil es nur seinem Hierarchietrieb folgt. Der Todestrieb ist eine Chimäre und eine Perversion des Hierarchietriebs. Wai, die Hinführung zum Beweis mache Ich hier nicht.

Das Paradox mit der Information: Je mehr Wissen, desto unübersichtlicher und undurchschaubarer. Das führt zu Platon, der Sokrates eine Aporie in de Mund legt: Ich weiß, dass ich nicht weiß! Um Himmels Willen nicht nichts! So stand es nicht geschrieben – also: Nicht gilt als richtig oder doch: Ich weiß, dass ich nichts weiß? Letzteres wirste überall ergooglen können. Bald schon werden die Menschen sagen: „Ich würde wissen wollen dürfen.“

Das, was Wissenschaft und Aufklärung geschaffen haben, führt zur digitalen Nackigkeit des Einzelnen und zur Verschleierung der Macht durch Informationswahnsinn - wenn das nicht ein Indiz dafür ist, dass Paradox ein starkes Herrschaftsprinzip ist.


You are free to do, what we tell you – schönes Beispiel, nicht wahr?


Zum Schluss: Nach Popper können wir Erkenntnis gewinnen, indem wir Thesen aufstellen und sie gelten, solange sie nicht falsifiziert sind. Man findet in jeder Herrschaftsform paradoxe Elemente, lautet hier die These. Ein Knüppel tut nur weh und ist keine Herrschaftsform, wohl aber ein Herrschaftsinstrument der primitiven Art. Ein Knüppel an sich hat nichts Paradoxes. Heutzutage sind die Knüppel eher psychologischer und sozialer Art - nicht zuletzt wegen Soziologie und Sozialpsychologie, als systemnotwendige Herrschaftsinstrumente. Nach dem kurzen Exkurs zurück zur These: Paradox ist ein starkes Herrschaftsprinzip. Die These ist hinfällig an dem Tage, an dem jemand eine paradoxfreie Herrschaftsform findet – das war nur ein Essay unter Anregung von Schon Goood von Uju.


Dialoge zu diesem Thema findet man in meinem Buch Veni Vidi Exi.


Bis dahin im Paradox, Sonst im Mai 2018


 

 


Nur wenn alles falsch ist, ist Sonst wahr

Warum Supertautologie/Supatautologie?

 

Eine Tautologie ist immer wahr. „Wenn es wahr ist, dann ist es nicht falsch!“ Der Tautologie ist es egal, aus welchen Bestandteilen sie besteht und hierbeispiels ist es ein 'es'.

Nur wenn alles falsch ist, ist sonst wahr. Auch hier kann niemand sagen, was 'alles' ist, daher unbestimmt ist und daher ist auch 'sonst' unbestimmt. Die Bestandteile sind schon mal unbestimmt und analog zur Quantentheorie der Physik sind zwei komplementär Eigenschaften eines Teilchens nicht gleichzeitg genau be-stimmbar und man schreibt dem Teilchen einen Superzustand zu. Der Zustand der Ges ist auch nicht bestimmbar. Wenn eine sozio-logische Theorie etwas misst, dann passt schon eine andere Theorie, die etwas anderes misst, nicht mehr, also nicht parallel oder umgangs-sprachlich gleichzeitig gilt. Analog zur QT kann man den Zustand der Ges als Superzustand bezeichnen – taufen wie die Tautologie  doch Supertautologie.

Alles ist vage. Ein „Nur wenn alles“ existiert ja gar nicht. Dafür sind wir Menschen viel zu beschränkt, um das zu fassen. Demnach gibt es nach dem menschlichen Alles immer noch ein Sonst. Warum nicht, aber was soll dieses Sonst sein? Keine Ahnung, nur wenn alles falsch ist, ist Sonst wahr. Wenn wir davon ausgehen, dann müssten wir nur zeigen, dass alles falsch ist und schon ist Sonst wahr – so einfach geht das, aber das können wir ja nicht. Die Tautologie ist also nicht widerlegbar. Das ist super und was liegt da nicht näher, als es als die Supertautologie zu taufen.

Wie auch immer, sonst ist das Superkomplementär. Sonst ist komplementär zu allem. Wenn das nicht super ist und was liegt näher, als den Begriff Supertautologie wieder aus der Taufe zu heben. Gott sei Dank gibt es immer einen Sonst. Wir wollen aber nicht vergessen: Fakt bleibt Fakt.

E Tautologie ist imma wahr. „Wenn et wahr ist, dann ist et nicht falsch!“ Für d Tautologie ist es egal, aus welch Bestandteile w besteh und hierbeispiels ist et e 'es'.

Nur wenn alles falsch ist, ist sonst wahr. Auch hier kann niemand sag, was 'alles' ist, daher unbestimmt ist und daher auch 'sonst' unbestimmt. Dd Bestandteile sind schon mal unbestimmt und analog zu d Quantentheorie of d Physik sind zwei komplementär Eigen-schaften of e Teilchen nicht gleichzeitig genau bestimmbar und man schreib für d Teilchen e Superzustand zu. D Zustand of d Ges ist auch nicht bestimmbar. Wenn e soziologisch Theorie etwas mess, dann pass auch schon e anda Theorie, w etwas anda mess, nicht mehr, also nicht parallel oda umgangssprachlich gleichzeitig gilt. Analog zu d QT kann man d Zustand of d Ges als Supazustand bezeichnen – tauf wir d Tautologie doch Supatautologie.


All ist vage. E „Nur wenn alles“ ex ja gar nicht. Dafür sind wir Menschen  viel zu beschränkt, um das zu fassen. Demnach ex nach d menschlich Alles imma noch e Sonst. Warum nicht, nur wenn alles falsch ist, ist Sonst wahr. Wenn wir davon ausgeh, dann müssten wir nur zeig, dass all falsch ist und schon ist Sonst wahr – so einfach geht das, aba das könne wir ja nicht. D Tautologie ist also nicht widerlegbar. Das ist supa und was lieg da nicht näher, als et Supatautologie zu taufen.


Wai, sonst ist das Supakomplementär. Sonst ist komplementär zu allem. Wenn das nicht supa ist und was liegt da näha, als d Begriff Supatautologie wieder aus der Taufe zu heben. Gott sei Dank ex imma ein Sonst. Wir wollen aba nicht gess: Fakt bleibt Fakt.

 

 

auf Deutsch

 Die Verhältniseinheit Schavan

Das Zeichen: ʘ - es symbolisiert die gemogelte Null

ʘ gibt den Anteil plagiativen Textes in sozial-wissenschafllichen und geisteswissenschaftlichen Arbeiten (sogenannten) an. Die Grundgesamtheit sind die Anzahl der Worte (aW) in einem Text. Um ʘ (Schavan) zu errechnen, wird die Zahl der plagiativen Worte (pw) ermittelt.  ʘ ist gleich pW geteilt durch aW.

Plagiativ sind hier die Worte, die nicht Kraft eigener Gedanken benutzt werden. Vordergründig sind es jene, die als Zitat gekennzeichnet sind und plagiativ ersten Grades genannt werden. Plagiativ zweiten Grades sind jene Worte, die zu einer Paraphrase zählen; sie sind üblicher Weise mit vgl. markiert. Plagitaiv dritten Grades sind alle nichtmarkierten Worte, die aber die Proposition des ürsprünglichen Textes darstellen. Guttenberg-plagiativ sind jene Worte, die wortwörtlich übernommen sind, aber nicht als Zitat markiert sind.

auf Sonst

D Verhältniseinheit Schavan

D Zeichen: ʘ - et symbolisiert d gemogelt Null

ʘ gibt d Anteil of plagiativ Text in sozial-wissenschaftlich und geisteswissenschaftlich Arbeiten (sogenannt) an. D Grundgesamtheit sind d Anzahl of d Wört (aW) in e Text. Um ʘ (Schavan) zu errech, wird d Zahl of d plagiativ Wört (pw) ermittelt. ʘ ist gleich pW geteilt durch aW.

Plagiativ sind hier jen Wört, w nicht Kraft eigen Gedanken bird benutz. Vordergründig sind et jen, w als Zitat gekennzeichnet sind und plagiativ of erst Grad bird genannt (auch genannt bird, Sonst Grammatik Wortstellung variabel). Plagiativ of zweit Grad sind jen Wört, w zu e Paraphrase zähl; ets sind üblich Weise mit vgl. markiert. Plagiativ of dritt Grad sind all nichtmarkiert Wört, w aba d Proposition of d ursprünglich Text darstell (Wordshajada-Methode). Guttenberg-plagitiv sind jen Wört, w wortwörtlich übernehm sind, aba nicht als Zitat markiert sind.


Ein amerikanischer Witz

Es war einmal kein Witz in Amerika: Holmes und Watson kommen zu einem Tatort. Auf dem Boden liegt die Leiche des American Way of Life. Watson kniet  sich gleich rein und sagt, als er eine gelbe Pfütze sieht: "Sieht aus wie Pisse, riecht wie Pisse", tippt den Finger hinein, "schmeckt wie Pisse!"

Holmes sagt: "Das erinnert mich an den Fall, als sie auf dem Tatort sagten: 'Sieht aus wie Scheiße, riecht wie Scheiße und schmeckt wie Scheiße!' Damals hatten Sie Recht, diesmal nicht!"

"Wieso", fragt Watson.

Holmes antwortet: "Es ist amerikanisches Bier!"


Auf Sonst:

Es wor einmal kein Witz in Amerika: Holmes und Watson komm zu e Tatort. Auf dem Boden lieg d Leich of d  American Way of Life. Watson kniet gleich rein und sagt, als er e gelb Pfütze sieht: "Sieht aus wie Pisse, riecht wie Pisse", tippt den Finger hinein, "schmeckt wie Pisse!"

Holmes sagt: "Ich mem d Fall, als Du auf d Tatort sagtest: 'Sieht aus wie Scheiß, riecht wie Scheiß und schmeckt wie Scheiß!' Damals hattest Du Recht, diesmal nicht!"

"Wieso", fragt Watson.

Holmes antwortet: "Das ist amerikanisch Bier!"


Auf Englisch:

  Holmes and Watson enter a crime-scene, where the American Way of Life is the body. Watson sees a puddle and takes it suspicious. Immediately he eagerly starts  investigating and says: "Looks like yellow piss, smells like yellow piss", dipping in his finger, "tastes like yellow piss!"

Holmes puffs his pipe and says: "That remembers me of a case, when you said: looks like shit, smells like shit and tastes like shit! That time you was right."

"I remember", says Watson enthused, "and you said: well detected!"

"Yes Watson, but now you are wrong!"

"Why that", asked Watson confused.

"It's American Beer!"

 




Eine beliebige Geschichte, die den Unterschied zwischen Deutsch und Sonst zeigt

Auf Deutsch

Ich nahm ein hart gekochtes Ei aus meinem Kühlschrank und das Ei war gefroren. Sofort war mir klar: die haben heimlich ihren überflüssigen Atomstrom eingespeist, den sie gar nicht loswerden können und das führte dazu, dass mein Kühlschrank ein Gefrierschrank wurde. 

Als ich dann später in den Kühlschrank sah, sah ich, dass der Sensorschlauch aus dem Gefrierfach gerutscht war und im unteren Kühlraum hing. Es waren also doch die Heinzelnännchen. Na Gott sei Dank.

Übrigens, es ist schwer zu pellen und dünn wie die Atmosphäre auf unserem Planeten ist die Eisschicht drum herum.

Auf Sonst

Ich nahm e hart gekocht Ei aus mein Kühlschrank und d Ei war gefror. Sofort war für Ich klar: se haben heimlich ses überflüssig Atomstrom einspeis, w se gar nicht loswerdenen könnenen und jen führte dazu, dass mein Kühlschrank e Gefrierschrank burd.

Als Ich dann späta in d Kühlschrank sah, sah Ich, dass d Sensorschlauch aus d Gefrierfach rutsch war und in d unta Kühlraum hing. Et warenen also doch d Heinzelmännchen. Na Gott sei Dank.


Übrigens, et ist schwer zu pell und dünn wie d Atmosphär auf unsa Planet ist d Eisschicht drum herum.


Sonstdefinition Politik:

Politik ist die Kunst legitime Allgemeininteressen und Menscheninteressen/Träume gegen perfide Einzelinteressen und Miese Triebe wie Gier zur Wirksamkeit zu verhelfen.
Auf Sonst: Politik ist d Kunst legitim Allgemeininteressen und Menschinteressen/Träume gegen perfid Einzelinteressen und Mies Triebe wie Gier zu Wirksamkeit zu verhelfen.
(Sonst-Definition Politik)


Sonstdefintion Politik Ethisch:

Politik ist die Kunst, die Menschen zum Guten zu organsieren und zu motivieren.
Auf Sonst: Politik ist d Kunst, dd Mensch(en) für und zu d Gute zu organisieren und zu motivieren - mag e Gott odaso helf oda nicht!
(Sonst-Definition Politik Ethisch)

 

SonstDefinition Politiker: gewählter/e Polit-Wahrscheinlichkeits-Manager/in * (Sonst-Definition)

Ein/e Politiker/in muss sonach dem Konfix Polit die Wahrscheinlichkeit seiner/ihrer Wahl und Wiederwahl (oft nur perfides SelbstInteresse) kalkulieren, berechnen, fördern, kurzum managen. Er oder sie muss den wahrscheinlichen Widerstand und die Erfolgswahrscheinlichkeit seiner/ihrer Entscheidungen bzw. Handlungen berechnen, kalkulieren, fördern, mindern kurzum managen. Interessen - ob wahr, ob nützlich, ethisch oder nicht - sind wesentliche Zutaten seiner/ihrer Wahlwahrscheinlichkeits- und Mehrheitsberechnung, was ihm/ihr beim Management dienlich ist. Ein/e Politiker/in muss die Konsequenzen seiner/ihrer Entscheidungen wahrscheinlich nicht tragen. Wahrscheinlich zieht Populismus immer gut.

 

 

* von ungewählten bzw. undemokratishen ?Politikern wollen wir hier nicht reden. Jene sind nach wie vor Despoten, Tyrannen, Theokraten, Diktatoren, Verbrecher, Mörder, seelenlose Bürokraten mit soziologischer Bildung (Toupet) etc. pp.

 

 

Auf Sonst:

Auf Sonst: SonstDefinition PolitikA: gewählt Polit-Wahrscheinlichkeit(s)-ManagA * (Sonst-Definition)

E PolitikA muss sonach d Konfix Polit d Wahrscheinlichkeit of m Wahl- und Wiederwahl (oft nur perfid SelbstInteresse) kalkulieren, berechnen, fördern - kurzum managen. M muss d wahrscheinlich Widerstand und d Erfolgswahrscheinlichkeit of m Entscheidungen bzw. Handlungen berechnen, kalkulieren, fördern, mindern - kurzum managen. Interessen - ob wahr, ob nützlich, ethisch oder nicht - sind wesentlich Zutaten of m Wahlwahrscheinlichkeits- und Mehrheitsberechnung, ww m bei d Management dienlich ist. E PolitikA muss dd Konsequenzen of ms Entscheidungen wahrscheinlich nicht tragen. Wahrscheinlich zieh Populismus immer gut.

* von ungewählt bzw. undemokratish ?Politikas wollen wir hier nicht reden. Jen sind nach wie vor Despoten, Tyrannen, Theokraten, Diktatoren, Verbrecher, Mörder, seelenlos Bürokraten mit soziologisch Bildung (Toupet) etc. pp.


Sonstdefinition Herrschaft:

Herrschaft ist die erfolgreiche Implementierung erwünschter Pawlows, Neurosen, Psychosen oder Persönlichkeitsausprägungen. Die Wahl und Härte der Mittel bei gegebener MittelSetzung (Setzung der Mittel aus der Menge der Herrschaftsmittel) bestimmt den Härtegrad der Herrschaft bzw. Frauschaft, was als Prinzip tiefer und subtiler funtioniert. (Totalität wird nur asymptotisch erreicht, damit Existentialist*innen Soziolog*innen sich noch frei fühlen können.)



Unterhalb ist ein Auszug aus dem Buch Veni Vidi Exi. Die Sprache ist Sonst und das Thesenpapier stammt vom Idioten von Göttingen. Hier reingestellt am 31. Oktober 2017, Reformationstag, warum nicht, 5 mal 19 macht 95.    

D HierarchieCharakta in Zeiten ofd Tyrannei

ofd Durchschnitt genannt ToD

  1. Man sall mien (sall: alternativlos sollen und nicht wünschenswert sollen; mien: meinen) d Autoritätscharakter in d Zeit of d Durchschnitt wäre obsolet. E Autorität definier oben und unten. E Durchschnitt definier Devianz. D Paradigma ist nur anda. D Herrschaftskonsequenz ist äquivalent

  2. D Hierarchiecharakta ist d passend, adäquat Charakta für d ToD

  3. D Autoritätscharakter brauch d Hierarchie, um zu wissen,  was geh und was nicht geh / oben und unten

  4. Sanktion und Kompensation für Dienst und Gehorsam sind d Mittel zud Strukturerhaltung. So ist e herkömmlich Fabrik, archetypisch z.B. eine Näherei in Bangladesh, hierarchisch am besten organisiert.

  5. Dies Strukturen laub kein Kreativität, welch d Ziel, effizient Reproduktion, abträglich sind

  6. D Hierarchiecharakta ist d Hierarchie selbst, geeignet für flach und indifferent Hierarchien - New Economy.

  7. D Mensch ist intuitiv dienlich - Autoritätscharakter

  8. D Mensch ist intuitiv mieslich - Eigeninteresse, im Westen pervertiert durch Freud'schen Todestrieb

  9. D Hierarchielosigkeit ist e Illusion

  10. Was weiß e Ameise of äts Staat. D Staat ist in jed Ameise genetisch implementiert

  11. Der Mensch ist ein sozial ausdifferenziertes Hierarchietier. Es fürchtet sich, wenn es es bedroht sieht und gar, wenn es es nicht mehr gibt - das, was es sein soll

  12. D Pendant of d Staatübertragung auf d Ameise ist bei d Mensch d Internalisierung. D notwendig Staatsinformationen werden nicht nur durch Gene transportiert, sondern auch durch Sozialisation.

  13. Wahrhaftig Ich-Sagen ist e Illusion.

  14. Fehlsozialisation wird durch Exklusion sanktioniert.

  15. D genetisch verankert Angst vor Exklusion ist d Grundinstitution of d Menschstaat pendant Ameisenstaat ohn Soz.

  16. Soz ist nur denkbar bei Staaten, w bewusst Ich-Sagend Atome, Einzelbestandteile of d Sozsystem (man nenn es Mensch, dergleichen) aufweist.

  17. Soz ist sanktionsbehaftet.

  18. Soz ist kompensationsbehaftet.

  19. Freiheit in d Soz ist Illusion.



  

Sylvester


Vielleicht ganz kurz nach Mitternacht ist es passiert. In Berlin ganz frisch im Jahr 2019 wurden 6 Teilamputationen an der Hand vorgenommen. Man sah diese Nachricht im Abspann eines Spiegel-TV-Beitrages und man sah auch die irre Knallerei in Neuköln. Die Reporterin war entsetzt und schreckhaft, als sie vor Ort und in flagranti die offensichtlich migrantischen, jungen Männer interviewte. „Das ist ganz normal, wir tun uns nichts ...“ Dann sah man sie (letztgenannte; Deixis ist im Deutschen mit den gegebenen Pronomen ja manchmal ?undeutsch unklar) auch in die Kamera grölen wie Hooligans.

Wenn man Raketen aus der Hand startet, sollte man sie vielleicht so lange fest halten, bis die Rakete zieht. Vielleicht sollte man sie nicht zu früh los lassen, weil sie dann vielleicht gleich horizontal starten könnte und mal dir den Rest aus – z.B. in die Passanten rast usw. Vielleicht sollte man einen Kettenhandschuh für Schlachter tragen, wenn man die Böller in die Luft wirft, die Lunte bis zum Letzten abbrennen lässt, weil sie nur so in der Höhe lauter knallen – ist die Lunte zu lang geblieben, fallen die Böller auf die Erde zurück und explodieren dort unspektakulär – und erst recht sollte man vielleicht eine Schutzbrille tragen.

Was man vielleicht besser nicht tut, ist eine ramponierte Rakete aus der Hand (die rechte, weil man mit links zündet) zu starten. Aus der Hand ist vielleicht nicht das Problem oder das Gefährliche. Wenn die Rakete in der Art ramponiert ist, dass die Hälfte von der Holzstange abgebrochen ist, dann sollte man sie vielleicht einfach wegschmeißen. Ganz und gar nicht vielleicht, sondern bestimmt ist der Schwerpunkt ein anderer und die Flugbahn somit unvielleicht bestimmt eine andere. Die Rakete schlägt dann ganz bestimmt in der näheren Umgebung ein und schießt nicht in den Himmel. Vielleicht endet die Flugbahn unter einer geparkten Bezindroschke. Vielleicht bleibt die Rakete zappelnd und eingepfercht dort, bis der Treibsatz alle ist. Vielleicht geht dann die Leuchtladung hoch und die Figur explodiert unter der Karosse. In so einem Fall schießt dann das, was von der Explosion übrig bleibt, den Umstehenden vielleicht um die Beine. Vielleicht denkt man, man ist im Krieg und das Auto stand auf einer Panzermine. Vielleicht brennt das Auto !nicht. Vielleicht sind Partykollegen empört. Vielleicht geht man besser auf eine andere Party. Ganz bestimmt sind MoralikerInnen empört. Vielleicht ist es ja eine eigene Erinnerung, eine Erinnerung eines ganz normalen, frei/leichtsinnigen, jungen Mannes vor Jahren.

PS: Bei Silvester bleib Ich vielleicht doch beim Ypsilon

PPS: Der Sylvesterfeinstaub macht etwa 2% des jährlichen Feinstaubausstoßes in der BRD aus

PPPS: Schreckschusspistolen (für die man nun den kleinen Waffenschein benötigt) mit Aufsätzen sind schneller und problemloser zu starten als Raketen. Beliebtes Ziel war das alte Rathaus

Sonst 4. Jan. 2019, 02:45